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Bettwanzen bekämpfen in Wien – wie Sie die Schädlinge loswerden

Selbst bei allergrößter Hygiene und Sauberkeit kann es schon einmal passieren, dass Sie Opfer von Bettwanzen werden. Schon eine einzige Übernachtung in einem befallenen Hotel, eine Busfahrt oder ein Besuch im Theater kann unangenehme Folgen haben. Schneller als gedacht haben Sie dann Bettwanzen in den eigenen vier Wänden. Die Schädlinge fallen nicht nur durch unangenehme Bisse auf, sie können gefährliche Krankheiten verursachen, vermehren sich rasant, und sind äußerst widerstandsfähig: Deshalb sind sie nur von einem erfahrenen Spezialisten mit nachhaltigem Erfolg zu bekämpfen – wenden Sie sich am besten an unsere Schädlingsbekämpfung mit Sitz in Wien.

Bettwanzenbekämpfung – wir helfen mit nachhaltigen Methoden

Die Kammerjäger von Purissima haben Know-how und jahrelange Erfahrung in der Bekämpfung von Bettwanzen. Wir helfen Ihnen, die Schädlinge loszuwerden. Unsere Schwerpunkte in der Bettwanzenbekämpfung in Wien und Umgebung umfassen:

  • Auf die Umgebung abgestimmte Strategien zur Bettwanzenbekämpfung.
  • Effiziente Bekämpfung von Bettwanzen durch eine hochwirksame Kombimethode.
  • Hochwirksame geruchsfreie Wirkstoffe.

Über Bettwanzen – das sollten Sie bei Befall der Schädlinge wissen

So erkennen Sie Bettwanzen

“Nüchtern“ ist die Bettwanze flach wie ein Stück Papier. Die Nymphen sind eher gelb-braun, die Vollinsekten eher rötlich-braun gefärbt; sie messen 4 bis 8 mm.
Unmittelbar nach dem Blutsaugen sind die Tiere stark verdickt und rot bis schwarz gefärbt. Die erwachsenen Wanzen sind flügellos. Aus der Stinkdrüse sondern sie ein übelriechendes Sekret ab, dessen typischer aromatischer Geruch einen starken Befall erkennen lässt.

Die Entwicklung der Bettwanze

Aus den ca. 1 mm großen Eiern schlüpfen die Jungwanzen. Wanzen legen das ganze Leben über Eier, gewöhnlich 2 bis 12 Eier am Tag! Im Laufe ihres mehrmonatigen Lebens kann ein Weibchen ca. 200 bis 500 Eier produzieren, die überall im Lebensraum verteilt werden. Bettwanzen können bis zu 1,5 Jahre alt werden.

Die Biologie der Bettwanze – diese Fakten sollten Sie zur Schädlingsbekämpfung kennen

  • Nachtaktive Blutsauger.
  • Aufenthaltsort tagsüber: in Matratze, in Ritzen und Spalten des Bettrahmens, hinter lockeren Tapeten, Leitungsrohren und Bildern versteckt.
  • Bevorzugter Aufenthaltsort der Wanzen: Trockene und rauen Materialien, z. B. Holz oder Papier.
  • Es sitzen meist zahlreiche Individuen unterschiedlichen Entwicklungsstadiums in Gruppen zusammen.
  • Ihre Wirte: Menschen und Säugetiere, daneben aber auch Vögel.
  • Überwiegend vorzufinden, wo viele Menschen zusammentreffen, z. B. in Hotels.
  • Bettwanzen wandern auch von entfernt liegenden Verstecken zu schlafenden Menschen und Haustieren.
  • Das Blut des Wirtes wird über einen Zeitraum von etwa 3 bis 10 Minuten aufgesogen.
  • Erwachsene Tiere können strenge Kälte ertragen und viele Monate ohne Nahrungsaufnahme leben.

Vorkommen

  • Mehrere Jahrzehnte galt die Bettwanze in Mittel- und Westeuropa als praktisch nicht mehr vorhanden.
  • Heute aufgrund der intensiven Reisetätigkeit von Touristen, die diese Parasiten im Reisegepäck mitbringen, treten Bettwanzen wieder zunehmend in den EU-Staaten auf.
  • Befall hat sich innerhalb weniger Jahre stark erhöht.
  • Breite Resistenz gegenüber gängigen lnsektiziden feststellbar.
  • Bei der Ansiedlung der Bettwanzen spielt der Hygienestatus einer Wohnung heutzutage keine große Rolle mehr, wohl allerdings bei der zeitnahen Entdeckung und konsequenten Bekämpfung eines Befalls.

Bekämpfung der Schädlinge

Sie haben ein Problem mit Bettwanzen? Als Ihr Kammerjäger helfen wir Ihnen gerne bei der Bekämpfung der Schädlinge. Zunächst gilt es, den Befallsort zu inspizieren. Dabei ist nicht nur der befallene Raum selbst wichtig, sondern es sind auch angrenzende Räume (d. h. Räume daneben, darüber, darunter) in die Inspektion einzubeziehen. Alle möglichen Verbindungswege (Versorgungsleitungen, Kabelkanäle u. Ä.) sollten gefunden werden.

Vorbereitende Maßnahmen zur Bettwanzenbekämpfung

  • Entfernen aller Matratzen aus den Bettkästen, damit Bettrahmen und Matratze getrennt behandelt werden können.
  • In ähnlicher Weise mit Liegen, Sesseln usw. verfahren.
  • Öffnen aller Verkleidungen, die sich an Gegenständen und Wänden befinden.
  • Rückseiten von Bildern, Spiegeln usw. sind ebf. für die Behandlung bereit zu machen.
  • Sorgfältige Kontrolle von Steckdosen, Lampenanschlüsse usw.
  • Sorgfältig Suche nach lockeren Tapeten.

Die Behandlung bei Befall

Für die Entwicklungszeit der Eier sind 7 bis 10 Tage einzukalkulieren. Alle möglichen Verbergeorte werden bei der Schädlingsbekämpfung daher mit einem Langzeitmittel behandelt, das mindestens zwei Wochen wirksam bleibt.

Im Bekämpfungszeitraum sollte die Wohnung / das Zimmer weiterhin bewohnt sein, um die Wanzen aus ihren Verstecken zu locken. Dadurch wird eine schnellere Befallstilgung möglich.

Bettwanzenbekämpfung: Resistenzen und Nachbehandlung

  • Bettwanzen gelangen fast ausschließlich über Importe nach Europa => erhöhte Wahrscheinlichkeit von Resistenzen, bzw. einer Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Wirkstoffgruppen.
  • Etwa 10 bis 14 Tage nach der Erstbehandlung sollte daher grundsätzlich eine Nachbehandlung unter Verwendung eines Wirkstoffes aus einer anderen Wirkstoffgruppe erfolgen.
  • Mit Staubsauger (Staubpapiersack mit Insektizidpulver vorher behandeln) sichtbare Tiere und Eier wegsaugen.
  • Räumlichkeiten müssen im Winter weiterhin geheizt werden, damit die Wanzen nicht in ein Überdauerungsstadium fallen und den Bekämpfungsmitteln nicht zugänglich sind.
  • Alle Stadien können extreme Kälte ertragen und mehrmonatige Hungerperioden. Empfindlich gegen Hitze: Alle Entwicklungsstadien überstehen 70°C über 30 Minuten (Kerntemperatur) nicht!!

Besonderer Hinweis zur Schädlingsbekämpfung: Taubenwanzen

Sie haben Wanzenbefall auf dem Dachboden? Haben Sie eine Taubenbrutstätte im Dachgeschoss, könnte es sich auch um Taubenwanzen handeln. Diese machen keinen Unterschied bei den Wirten und gehen auch auf den Menschen über. Ist das Taubennest verlassen, fehlt der Wirt (Nahrungsquelle) und die Wanzen suchen sich einen Ersatzwirt: den Menschen. So kann es dazu kommen, dass sie vom Dachgeschoss in Wohnungen abwandern.